Das Verhältnis zwischen dem HERRN und Mephisto

Prolog im Himmel

Im Prolog im Himmel treffen sich der HERR und Mephisto und unterhalten sich zum wiederhol-ten Male darüber, ob die Schöpfung nun ge-lungen oder misslungen sei. Darüber kommen sie auf den unglücklichen Dr. Faust zu sprechen. Mephisto behauptet, den Dr. Faust leicht verfüh-ren zu können, vom „rechten Weg“ abzubringen um seine Ziele zu erreichen. Der HERR hält dage-gen und zeigt sich überzeugt, dass der Faust im-mer wieder zum rechten Weg zurück-finden wer-de. Sie wetten: Solange er auf Erden wandelt, darf Mephisto unter-nehmen, was ihm einfällt, um ihn zu verführen.

 

Gewinne Mephisto die Wette, dürfe er sich der Seele des Faust bemächtigen. Die weitere Lebensgeschichte des Faust zeigt, dass er eben nicht auf den „rechten“ Weg zurückfindet. Trotzdem Mephisto die Wette eigentlich gewonnen hat, wird Faust von himmlischen Engeln gerettet. 

  • Was bedeutet das für die „Autorität“ von Gott dem HERRN?
  • Warum taucht er in dem gesamten Stück kein einziges Mal mehr auf?
  • Kann sich der HERR irren?