Gentechnologie und Reproduktionsmedizin – die Homunculus-Geschichte

Nach langer Zeit kehren Faust und Mephisto in die alte Studierstube zurück und treffen dort den ehemaligen Schüler Wagner an, der gerade dabei ist, in einem Glaskolben einen künstlichen Menschen zu erschaffen. Dieser Homunculus wird als durch und durch alchimistisches Produkt beschrieben, hochintelligent und gut informiert, aber ohne physische Körperlichkeit. Wagner verteidigt seine Erfindung damit, dass die Reproduktion eines Menschen die Fortpflanzung von den Zufälligkeiten der natürlichen Fortpflanzung befreie und es so erlaube einen vollständigen (idealen) Menschen zu schaffen.