Staatsschulden und Schuldscheine zur Lösung der dadurch ausgelösten Staatskrise.

Faust und Mephisto kommen in Teil II (1. Akt) an den Kaiserhof. Dort herrscht großes Durch-einander, die Mummen-schanz wird vorbereitet, während sich der Kaiser und die Staatsführung mit den gewaltigen Staatsschulden und dem drohenden Zusammenbruch aller staatlichen Zusammenhänge beschäftigen. Faust (als neu ernannter Berater des Kaisers) und Mephisto (als kurzfristig bestallter Hofnarr) erklären dem Kaiser das Prinzip des virtuellen Geldes. Durch die Emission von Schuldscheinen, vom Kaiser unterzeichnet, würde jeder, der später einen solchen Schein vorlegt, den Nennwert in Gold ausbezahlt bekommen. Der Kaiser lässt sich darauf ein, mit Hilfe von Mephisto gelingt die Aktion, der Staat, der Kaiser und die Mummenschanz sind gerettet – wie lange? 

 

Im vierten Akt geht die Geschichte weiter. Es wird gezeigt, wie das virtuelle Geld verschwendet wurde, Feindschaft gesät und zu großer Anarchie geführt hat. Ein Gegenkaiser versucht, den alten mit militä-rischer Macht zu stürzen - auch hier wer-den dann Faust und Mephisto helfen.